Die Firma wurde 1891 von Gerard Philips in Eindhoven (Niederlande) gegründet. Die ersten Produkte waren Glühlampen. Die erste Fabrik besteht heute noch als Museum. In den 1920ern begann die Firma mit der Produktion anderer Güter, und 1929 stellten sie ihren ersten Elektrorasierer vor, den Philishave. 1963 führte Philips die sehr erfolgreiche Compact Cassette (CC) ein. 1966, zum 65jährigen Bestehen der Firma, errichtete Philips in Eindhoven ein Evoluon genanntes Museum, das die Rolle der Technik in der menschlichen Gesellschaft darstellte. 1983 brachte Philips in Zusammenarbeit mit Sony die Compact Disc (CD) heraus. Der Standard Video 2000 für Videorekorder wurde aber im Vergleich zu Betamax und insbesondere VHS kein Erfolg. Ebenso erwies sich die von Philips entwickelte Digitale Compact Cassette (DCC) als völliger Misserfolg. Allerdings entwickelten sich Produkte, wie Laufwerke für Autoradios als extremer Erfolg, nachdem die Entwicklung sich nicht mehr nur auf interne Geräte, sondern weltweit auf alle Automobilzulieferer von Radios konzentrierte.
Im Oktober 1965 gab es ein Joint-Venture zwischen dem bedeutenden Chemiekonzern DuPont und Philips, aus dem sich das Unternehmen Philips & DuPont Optical (PDO) entwickelte, welches sich auf die Herstellung von Audio-CDs spezialisierte [1]. Es entstanden CD-Presswerke u.a. in Langenhagen (Deutschland), Blackburn (England), Wilmington (USA) und Frankreich.
Über die Jahre kaufte Philips mehrere Firmen auf, unter anderem Magnavox, Signetics, Mullard, Paradise Systems, GTE Sylvania und VLSI (Dadurch bildet sich natürlich ein Oligopol). In Deutschland unterhält Philips u.a. in Aachen-Rothe Erde seit 1934 ein Werk zur Produktion von Leuchtmitteln, in dem heute Niedervolt-Halogenlampen und Autolampen hergestellt werden. Seit 1963 verfügte dies über eine eigene Glashütte namens Granus. Das Werk für Bildröhren in Aachen-Rothe Erde, in dem 1967 mit der Produktion von Farbfernsehern begonnen wurde, verkaufte Philips 2003 an die koreanischen LG Group, die es wenige Monate später schloss. Von 1984 bis 1998 gehörte auch die Grundig AG zur Philips-Gruppe. 1979 übernahm Philips bei der Felten & Guilleaume Carlswerk AG in Köln die Mehrheit, firmierte 1982 den größten Teil des Unternehmens unter Philips Kommunikations Industrie AG (PKI) um, brachte die Energietechniksparte als Felten & Guilleaume Energietechnik AG an die Börse und verkaufte 1993 die Glasfasersparte von PKI an Nokia. Die Netzwerksparte von PKI wird drei Jahre später an AT&T verkauft. 1991 wird die Narva in Plauen von Philips übernommen. Durch die Akquisition der C.H.F. Müller in Hamburg 1927 gelang Philips der Eintritt in den Markt für Röntgengeräte insbesondere auf dem Gebiet der Medizintechnik (Philips Medizin Systeme GmbH). LCD
In Hamburg und Böblingen war Philips Eigentümer des Halbleiterwerks Philips Semiconductors, das verselbständigt und zu 89,1% an die US-Finanzinvestoren Kohlberg Kravis Roberts & Co., Silver Lake Partners und AlpInvest verkauft worden ist. Zum 01.Oktober 2006 wird Philips Semiconductors umbenannt in NXP founded by Philips.
Quelle: wikipedia.org
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